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Auf den rund 250 Meter Gleisen der Modelleisenbahn-Anlage des ECS werden ständig bis zu 10 Züge auf einer
zweigleisigen Hauptbahn und einer eingleisigen Nebenbahn unterwegs sein. Gesteuert wird die ganze Anlage mit ihren 75 Weicheneinheiten, 25 sichtbaren Hauptsignalen und den vielen
Gleisschaltmitteln von 5 modernen Gleisbildstellwerken, die den bei der ehemaligen Deutschen Reichsbahn verwendeten Bauarten nachempfunden sind. Eines dieser Stellwerke kann inzwischen wahlweise
auf einen halbautomatischen Betrieb umgeschaltet werden, so dass dieser Bahnhof nicht ständig besetzt werden muss. Diese Form der Betriebsführung war bei der Deutschen Reichsbahn auf Strecken die
mit Gleisbildstellwerken ausgestattet waren seit den 70er Jahren möglich. Auch damals musste schon Personal eingespart werden.
Die Züge verkehren vorbildgerecht im Raumabstand. D.h. zwischen 2 Hauptsignalen darf sich immer nur 1 Zug
befinden. Um diese Forderung zu erfüllen sind alle auf der Anlage befindlichen Züge mit einer selbsttätigen Zugschlusserkennung ausgestattet. Gibt es einmal eine Zugtrennung (bei Modellbahnen nie
auszuschließen) ist dadurch auch der Folgefahrschutz garantiert.
Um die Anlage zu steuern wurden bisher insgesamt rund 1500 Meter Kabel verlegt. Der auf der Anlage dargestellte
Betriebsablauf entspricht von Fahrzeugeinsatz und Betriebssituationen her Vorbildsituationen der damaligen Deutschen Reichsbahn aus den 70er und 80er Jahren. Da die Strecken nicht elektrifiziert
sind verkehren nur Dampf- und Dieselloks. Neben der legendären Schnellzuglok der BR 01 verkehrt die Güterzugbaureihe 52 genauso wie die Babelsberger V 180 und die sowjetische 132. An einzelnen
Tagen werden auch einige Außenseiter der DR wie die 180 km/h schnelle 18 201 und der im internationalen Verkehr eingesetzte Schnelltriebwagen der Bauart Görlitz zu sehen sein. In dieser
Ausstellung wird auch wieder das große Bahnbetriebswerk der Anlage mit dem großen Halbrundlokschuppen und seinen vielen Dampflokomotiven gezeigt.
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